Blutspenden
Wie unten erwähnt rentiert sich Blutspenden nicht nur für Gewissen, Gesundheitswesen und eine kleine direkte Spritze für den Geldbeutel (in Deutschland muss eine angemessene Auswandsentschädigung gezahlt werden), sondern unter Umständen auch um mal günstig ins Kino zu kommen.
Beim Blutspendezentrum Darmstadt gibts gelegentlich zusätzlich zur Entschädigung (€20,- für eine Vollblutspende oder €15,- für ne Plasmaspende) Gutscheine, wie in meinem Fall für 50% off im lokalen Kino, oder Eintrittskarten für die Lilien für lau. Getränke gibts immer umsonst.
AUFRUF und Empfehlung: Lasset Blut!
The Book of Eli – Sehbericht
Hmm, nun ja, was soll ich schreiben…. Wer nicht auf post-apokalyptische Szenarien steht, der sollte gänzlich die Finger vom Kauf der Karte lassen. Ansonsten, nun….. NAJA!
Im Endeffekt gibt der Film leider nicht mehr her, als im Trailer schon zu sehen war. Die Story, jo… Denzel Washington (Eli) läuft halbblind (weiß man nicht bis zum Schluss) mit einer Bibel in Blindenschrift (auch das wird erst in den letzen paar Minuten geklärt) quer durch die USA gen Westen, um “einen Ort zu finden, an dem das Buch gebraucht wird…” Er findet – wer hätte es gedacht – San Francisco
und diktiert dort einem Bibliothekar auf Alcatraz das Buch der Bücher aus dem Kopf (ja, von vorne bis hinten. Warum er dazu ein weißes Gewand anziehtm tja…), da sein Exemplar auf dem Weg verlorenging. Das hat nun einer, der nicht blind ist und somit damit nichts anfangen kann, obwohl er ja eig. den mittleren Westen neu aufbauen und die Menschen mit Hilfe der “Worte dieses Buches beherrschen” möchte. Wie gesagt – NAJA.
Empfehlen kann ich die Umstände, die mich an eine sehr günstige Karte kommen ließen: Blutspenden gehen!! Mehr gleich im separaten Post.
Kino Must Sees – Update
Mal ein Zwischenstand meiner Must Sees:
1) Avatar - erledigt, weil unverschämt teuer
2) Sherlock Holmes - gesehen und für gut befunden
3) Legion ab - 18.03.2010 im Kino
4) Robin Hood - ab 13.05.2010 im Kino
5) The Book of Eli - next to see
6) Alice in Wonderland - gesehen und für gut befunden
7) The Imaginarium of Doctor Parnassus - verpasst
Alice in Wonderland – Sehbericht
So, heute endlich meine Eindrücke von Alice in 3D (aufgrund technischer Schwierigkeiten hat mein angekündigtes “morgen” leider 7 Tage gedauert…).
Zur Story: Eigentlich kennt ja jeder die ursprüngliche Alice-Story, dazu gibts nichts mehr zu sagen. Tim Burton lässt Alice am Tag ihres Heiratsantrages nun ins Wunderland zurückkehren, dass wiedermal von der roten Königin berfreit werden muss…. Alles Burton-mäßig vorhersehbar und entsprechend flach. Aber durchaus unterhaltsam. Eben ein “schöner” Film ohne großen Anspruch.
Die Schauspieler machen ihre Sache gut, mehr aber auch nicht, keine Besonderheiten oder Glanzleistungen.
Zur Technik: WOW!!!!!
Ich habe ja aus Preisgründen Avatar ausgelassen, somit mit Alice meinen ersten 3D-Film genossen (Für Eingeweihte: Das Cinemaxx zeigt die Filme mit “realD“-Technologie) und bin begeistert! Normale Aufnahmen von Gärten, Menschenmengen etc. erreichen einen toll anzusehenden Tiefeneffekt, die künstlichen Settings lassen den Zuschauer dann fast völlig eintauchen – frei nach dem Motto eines deutschen Sportsenders “Mittendrin statt nur dabei”. Großartig, wenn Libellen quasi am eigenen Ohr vorbei ins Bild fliegen oder bei Kämpfen das eigene Auge in gefährliche Nähe zu einem Speer gerät….
Mein Fazit: Den Film im herkömmlichen Kino hätte ich wohl als lau und nicht unbedingt sehenswert eingestuft. In Verbindung mit der neuen Technik aber sehr wohl eine Empfehlung! Jeder Kinofan sollte sich unbedingt selbst ein Bild von “realD” machen, sofern nicht schon geschehen.
Ehrlicherweise muss ich aber auch sagen, dass mein zukünftiges Kinoverhalten sich nicht an 3D orientieren wird. Der Mehrwert duch den erhöhten, an Kinotagen mit günstigen Preisen fast doppelt so hohen, Eintritt ist für mich nicht hoch genug. Das mag sich mit mehr 3D-Filmen ändern, mal abwarten. Im Vordergrund steht für mich weiterhin die inhaltliche Qualität!
Alice im Wunderland
So, nach längerer Pause geht’s heute mal wieder ins Kino.
Nachdem ich Avatar mehr oder weniger von der Liste genommen habe, da die Eintrittspreise für 3D-Vorstellungen, nun ja, fast schon unverschämt sind, werd’ ich heute ein Geburtstagsangebot des Darmstädter Cinemaxx annehmen und Alice im Wunderland in 3D für € 5,- ansehen. Damit würde dann der nächste Film meiner Must Sees abgearbeitet.
Es ist also VORFREUDE angesagt!!
Mehr zum Film und zu meinen Eindrücken der neuen Technik dann morgen (Vorstellung startet erst um 22:30 Uhr).
7 Wochen ohne…
…heisst die Fastenaktion der evangelischen Kirche in Deutschland. Mit gutem Beispiel voran geht die EKD-Ratsvorsitzende Käßmann und verzichtet demnächst auf ihren Führerschein….
Was soll man jetzt von einer Organisation halten, deren Führung eklatant gegen selbst ausgerufene Aktionen verstößt? Nun ja, so mache sich jeder sein eigenes Bild. Amen!
EDIT: und nun auch 7 Wochen ohne Amt…
Tipps für den Espresso-Liebhaber…
…gibts bei Chefkoch.de!
Ich bin eben, bei der Recherche nach Varianten der Steak-Zubereitung, auf ein paar handlich zusammengefasste Tipps, Infos und Rezepte zum Thema Espresso gestoßen.
Wer den kleinen Italiener genauso mag und zum Alltag zählt wie ich, dem sei die oben vlerinkte Seite ans Herz gelegt!
Ganz generell scheint mir diese Seite eine vernünftige Tipps&Tricks Sammlung bezüglich der zivilisierten Nahrungsaufnahme zu sein – werde da mal tiefere Einblicke nehmen…
Für Freunde des geschriebenen Wortes…
… sei folgender, noch recht junger, Blog empfohlen!!
Wenn Bio-Transformationen möglich wären, hätte sich die Autorin vermutlich schon längst zum Buch verwandelt
Ab sofort auch in meinem BlogRoll, siehe rechts!
Well done, Günther
Heute mal ne kurze Empfehlung: Die Frankfurter Rundschau präsentiert seit kurzem eine Kolumne von Günther Oettingers Ghostwriter ![]()
Unbedingt lesen!
This is English for Runaways – have fun my woman and man……
Sherlock Holmes
So, der erste Film meiner Liste ist geschaut – das Cinemaxx hat mal wieder Geld an mir verdient
Zum Inhalt: Mit den “klassichen” Detektivgeschichten von Sir Arthur C. Doyle hat dieser Film nichts gemein. Romantikern, die die Romane als Vorlage sehen, sei daher vom Filmgenuss abgeraten. In Bezug auf die filmischen Vorgänger gilt in meinen Augen Auf zu neuen Ufern:
Mir ging es gestern ähnlich wie seiner Zeit beim Kinobesuch von Batman Begins - ich fand die bisherigen Verfilmungen eher einschläfernd bzw. im Fall von Batman blöde. Dieser Holmes hievt das Gebilde, eben wie der neue Batman die Fledermaus, auf ein neues filmisches Niveau.
Dreckig, ehrlich, erfrischend!!
Besonders erwähnenswert hierbei sind die gelungenen Vor- und Rückblenden. Am Beispiel eines Kampfes wird z.B. Holmes’ Vorgehen mit seinen gesprochenen Gedanken untermalt, jeder (erst noch kommende) Schlag somit kommentiert. In der folgenden Realtime geht’s dann oftmals so schnell, dass mir das Grinsen von Ohr zu Ohr ging ob der akkuraten Trefferfolge.
Ebenso gelungen und zum Glück nicht mit künstlichen Kulissen oder monumentalen Bildern überfrachtet ist der Eindruck des Londons der letzten Jahrhundertwende. Kein Dreckspritzer wird ausgespart…
Fazit: Wie bereits erwähnt, ein erfrischender Neuanfang für Sherlock Holmes und zum Glück kein Aufguss alter Filme! Wie Batman mit Christian Bale könnte auch Sherlock Holmes mit Robert Downey jr. und Jude Law als Doc Watson an seiner Seite einen sehr guten Neuanfang für eine Serie dartellen. Prof. Moriarty wird ja schonmal vorsorglich warmgehalten
Wer’s abenteuerlich und ehrlich hart mag und dabei gerne eine Briese Situationskomik (KEIN Slapstick!!) mitnimmt, dem kann ich den Film wärmstens empfehlen. Nostalgiker und “Genre-Fremde” sollten zweimal hinsehen.

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